Blankenheim

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BLANKENHEIM

Verweilen an der Quelle

Heimat-Preis

Heimat-Preis der Gemeinde Blankenheim 2026 – Jetzt Bewerben!

Die Gemeinde erhielt erneut einen Förderbescheid vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung zur Durchführung des Heimat-Preises. Dieses Jahr lautet der Schwerpunkt „Erhaltung von Tradition, Brauchtum und regionalem Erbe in der Gemeinde Blankenheim“. Sie können bis zu 5.000 € gewinnen!

Bewerben können sich alle Privatpersonen, Vereine oder ehrenamtliche Initiativen aus der Gemeinde Blankenheim ab sofort bis zum 16.08.2026 mit dem Bewerbungsformular.

Die Preiskriterien in diesem Jahr sind:

  1. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.
  2. Das Engagement trägt zur Förderung des sozialen Miteinanders sowie des kulturellen Lebens in unserer Heimat bei.
  3. Das Projekt fördert Erhaltung und Pflege des örtlichen Brauchtums.
  4. Das Engagement trägt zum Erhalt, zur Pflege und zur nachhaltigen Entwicklung der regional typischen Kulturlandschaft der Gemeinde bei. Dazu zählen insbesondere der Schutz von Natur und Landschaft, die Förderung der Biodiversität sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Umwelt und Ressourcen im Sinne der Heimatpflege.

Unternehmen, Gewerbetreibende, Gremien, Eigenbetriebe oder Einrichtungen der Kommune sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Eine Jury aus Bürgermeisterin, den Fraktionsvorsitzenden und des Vorsitzenden des Ausschusses für Generationen, öffentliche Sicherheit und Bildung wählt aus den eingegangenen Bewerbungen anhand der Preiskriterien bis zu drei Gewinner-Projekte aus, die ein Preisgeld erhalten.

Die Verkündung des oder der Gewinner soll im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung während der „Heimathäppchen“ am 13.09.2026 stattfinden.

Bewerbungsformular

Kontakt bei Fragen:

Lorena Elz
lelz(@)blankenheim.de
02449/87-305

Gemeinde Blankenheim, Ahrstraße 50, 53945 Blankenheim

Marktteam Ripsdorf mit dem Heimat-Preis 2019 ausgezeichnet - Großer Dank an alle Bewerberinnen und Bewerber!


Am 08.09.2019 war es endlich so weit: Die Preisverleihung des diesjährigen Heimat-Preises fand auf der großen Bühne auf dem Curtius-Schulten-Platz im Rahmen des Marktes der lebendigen Geschichte statt.

Innerhalb der achtwöchigen Bewerbungsfrist sind folgende Bewerbungen eingegangen:

Das Vereinskartell Freilingen e.V. bewarb sich mit seinem Internetauftritt „wir-in-Freilingen.de“. Dieser wurde 2010 von der Ortsvorsteherin initiiert und bietet seitdem ein „Dorfforum“ mit einem echten Mehrwert. Seit 2012 wird am Ende des Jahres aus den interessantesten bebilderten Berichten und mit den schönsten Fotos eine Printausgabe der Seite als Jahresrückblick erstellt

Außerdem bewarb sich das Marktteam Ripsdorf, deren Arbeit dieses Jahr ihr 5-jähriges Bestehen feiert. Seit Juni 2014 lebt und belebt der Markt das Dorfleben in Ripsdorf jeden 1. und 3. Dienstag im Monat. Dabei dient er den zahlreichen Besuchern nicht nur zum Kaufen, sondern auch zum geselligen Gedankenaustausch. Besonders beliebt sind die Sondermärkte zu Ostern, in der Spargelzeit, im Oktober und zu Nikolaus und Weihnachten.

Die Dorfgemeinschaft Reetz e.V. bewarb sich mit dem Bau des Dorfgemeinschaftshauses, welches auch den Jugendraum sowie den Übungs- und Proberaum der Singgemeinschaft und des Musikvereins beherbergt.

Michael Meis aus Reetz bewarb sich mit der Erstellung verschiedener Publikationen rund um die Geschichte des seines Heimatortes wie z.B. die Dorfchronik, das Totenbuch, das Soldatenbuch, das Hochzeitenbuch, „50 Jahre Singgemeinschaft Reetz“ und das Sprach- und Lesebuch, das sich hauptsächlich mit dem „Räätzer Platt“ beschäftigt.

Der Heimatverein Blankenheim bewarb sich mit dem einmal jährlich erscheinenden Heimatblatt „Um Burg und Quelle“, welches über Blankenheims Geschichte informiert. Mit dieser journalistischen Arbeit geht aber auch die Organisation oder Teilnahme von/an Festen einher, wie z.B. die Trödelei an der Ahrquelle.

„Man bekommt den Mann aus dem JGV, aber die „Naass Fööss“ nicht aus dem Mann“. Dies waren einige der schlagkräftigen Worte, mit denen sich der Junggesellenverein Blankenheim „Naass Fööss“ e.V. bewarb. 2012 beschloss dieser eine JGV-Agenda, die frischen Wind in die Vereinsarbeit bringen sollte. Seitdem beteiligt sich der Verein an vielen Veranstaltungen wie z.B. das Public Viewing zu verschiedenen sportlichen Events, Maifest, Karneval, das Pfarrfest, die Blankenheimer Kirmes und viele mehr.

Darüber hinaus bewarb sich das Büchereiteam der mit dem Projekt „Vorlesen in der Gemeindebücherei Blankenheim“, welche erst seit 2013 dank deren ehrenamtlichen Einsatzes wieder geöffnet hat. Das Ehepaar Marion und Reinhard Cremer bewarb sich mit seinem Beitrag an der Nonnenbacher Dorfgemeinschaft So stellt das Ehepaar z.B. einen liebevoll eingerichteten Kuhstall als Versammlungsort kostenlos zur Verfügung und war an der Umgestaltung und Pflege der Verkehrsinsel beteiligt.

Mit dem Projekt „Es ist unsere Zukunft“ bewarb sich der gemeinnützige Heimatverein Uedelhoven und setzt mit der Organisation verschiedener Veranstaltungen, Bildungsreisen und Lesungen ein Zeichen gegen Antisemitismus. Egon Keller aus Blankenheim reichte gleich zwei Bewerbungen ein: Bereits 1946 ließ er den Sportverein wieder aufleben.

Im Anschluss wickelte er die Planung sowie den Bau des Sportplatzes an der Kölner Straße und der Weiherhalle ab. Außerdem gründete er in den 70er Jahren den Kur- und Verkehrsverein und arbeitete in den 80ern ein geologisches Konzept aus, aus dem ein geologischer Lehr- und Wanderpfad hervorging. Der Junggesellinnenverein Schwaadschnüssjer e.V. Blankenheim bewarb sich mit der Organisation und Durchführung des Weihnachtsmarktes im historischen Ortskern, der seit 2010 regelmäßig stattfindet und mit vielen verschiedenen Ständen und Aktionen besticht. Anfang August fand sodann ein Abstimmungstermin der Jury statt.

Diese bestand aus allen Fraktionsvorsitzenden, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Generationen und öffentliche Sicherheit, dem Bürgermeister und einer Verwaltungsmitarbeiterin. Durch die Gewichtung der bereits festgelegten und bekannten Preiskriterien entwickelte sich ein Punktesystem. Nach einer individuellen Bewertung jeder Bewerbung durch jedes Jurymitglied, folgte eine offene Diskussion über die Gesamtpunktzahl der Projekte.

Die Jury war sich einig: Hinter allen Projekten stehen gute Ideen, tolle Menschen und eine Menge Engagement. Projekte sind für die Gemeinde sehr wichtig und erfahren größte Anerkennung. Dennoch kann das Preisgeld nicht an alle vergeben werden. Die Entscheidung, ob eine Aufteilung des Preisgeldes in bis zu drei Abstufungen erfolgen soll, oder nicht, blieb der Jury bis zuletzt offen. Nach der Bewertung im Punktesystem stach mit großem Abstand das Projekt „Markt in Ripsdorf“ hervor.

Die Jury war sich einig: Hierbei handelt es sich um ein Unikat in der Region. Viele Einwohner aus allen Ortschaften und jeglicher Generationen besuchen den Markt in Ripsdorf – Das Projekt hat eine breite Wirkung in der Gemeinschaft. Aus diesem Grund entschied sich die Jury dazu, das gesamt Preisgeld an das Marktteam zu vergeben.

Wichtig an dieser Stelle ist der Hinweis, dass an dem Abstimmungstermin nicht alle Jurymitglieder teilnahmen. So war u.a. Herr Schoenen nicht an der Entscheidung beteiligt, weshalb der Vorwurf einer Befangenheit nicht zum Tragen kommen kann.

Stellvertretend für das Marktteam Ripsdorf konnten sodann Frau Andrea Ehlen und Herrn Mathias Schoenen einen Scheck entgegen nehmen, den der Bürgermeister Rolf Hartmann stolz übergab. Für die Erstellung des eigens angefertigten Wanderpokals erhielt die Gemeinde eine zusätzliche Förderung durch die KSK-Bürgerstiftung.

Insgesamt gab es viel positive Resonanz zum Wettbewerb, weshalb eine regelmäßige Vergabe geplant ist.